Feuchtigkeit im Auto: Tipps gegen beschlagene Fenster
Feuchtigkeit im Auto vermeiden:Sieben Tipps gegen beschlagene Autoscheiben
von Sarah Hufnagel
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Beschlägt die Autoscheibe im Herbst und Winter ist meist Feuchtigkeit schuld daran. Wie man mit einfachen Maßnahmen Feuchtigkeit reduzieren und für klare Sicht sorgen kann.
Wenn die Windschutzscheibe von innen beschlägt, schränkt das die Sicht ein. Wer erwischt wird, dem droht ein Bußgeld.
Quelle: dpa
Im Herbst und Winter ein bekannter, aber ungern gesehener Anblick bei Autofahrten: von innen beschlagene Scheiben, die die Sicht auf die Straße versperren und nicht verschwinden wollen - trotz Lüftung und Klimaanlage.
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Dabei sind beschlagene Scheiben nicht nur ärgerlich, sondern auch gefährlich. Wer seine Umgebung bei der Autofahrt nicht richtig im Blick hat, riskiert im schlimmsten Fall einen Unfall und muss mit einem Bußgeld in Höhe von bis zu zehn Euro rechnen. Mit diesen Tipps haben Sie den Durchblick:
Tipp 1: Kondenswasser richtig entfernen
Steht das Auto noch in der Garage oder auf dem Parkplatz, kann man das Kondenswasser einfach mit einem Mikrofasertuch oder einem Schwamm von den Scheiben entfernen. Den Jackenärmel zu nutzen ist allerdings nicht zu empfehlen. Der hinterlässt auf der Autoscheibe unschöne Streifen.
Insbesondere zwei Faktoren spielen eine Rolle, dass sich Wasser auf den Scheiben absetzt: einerseits die Feuchtigkeit im Autoinneren und andererseits die für die kalte Jahreszeit typischen niedrigen Außentemperaturen. Besteht im Auto hohe Luftfeuchtigkeit, kondensiert das Wasser an den kalten, schlecht isolierten Scheiben des Autos.
Tipp 2: Heizung und Lüftung optimal nutzen
Wer schon mit dem Fahrzeug unterwegs ist, sollte sofort Heizung und Lüftung anstellen. Besonders effektiv ist diese Methode, wenn man das Gebläse hochdreht und auf die Frontscheibe richtet. Das Kondenswasser sollte innerhalb kurzer Zeit verdunsten.
Wenn Sie sich fragen, 'Benötige ich kalte oder warme Luft bei einer beschlagenen Scheibe?' ist die Antwort im Herbst immer: warme Luft!
Frühe Dämmerung, schlechte Sicht, nasse Straßen: In der kalten Jahreszeit steigt die Unfallgefahr. Umso wichtiger ist es, das Auto zum Winter noch einmal durchchecken zu lassen.
von Corinna Klee
mit Video
Tipp 3: Klimaanlage auf Frischluft stellen
Auch das Anschalten der Klimaanlage kann helfen, Wasser aus der Luft zu entfernen. Bleibt die Frage: Umluft oder Frischluft? Da bei Umluft nur die sich im Fahrzeug befindliche Luft umgewälzt wird, ist es sinnvoller, auf Frischluft zu schalten, um die Luft im Auto einmal vollständig auszutauschen. Es ist außerdem ratsam, die Fenster kurz zu öffnen, um Feuchtigkeit entweichen zu lassen.
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Tipp 4: Feuchtigkeit vermeiden
Eine beschlagene Autoscheibe lässt sich auch durch gute Vorbereitung umgehen. Oberste Priorität: Feuchtigkeit im Autoinneren vermeiden. Nasse Kleidung oder Regenschirme sollten nicht im Auto gelassen werden.
Tipp 5: Auf Sauberkeit achten
Auch die Sauberkeit ist entscheidend: Laub und Schmutz regelmäßig aus den Türbereichen sowie von den Lüftungsschlitzen zwischen Windschutzscheibe und Motorhaube zu entfernen, hält Wasserabläufe und Lüftung frei. Sind die Autoscheiben verschmutzt, haftet das Kondenswasser besser an ihnen. Daher: Regelmäßig Fenster putzen, auch von innen.
Gereinigte Scheiben haben eine deutlich geringere Beschlagneigung als Scheiben, auf denen Nikotin, Kunststoffausdünstungen etc. einen 'Schleier' gebildet haben.
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TÜV Nord
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Zusätzlich können Glasreiniger oder Anti-Beschlag-Sprays genutzt werden. Sie halten die Scheibe nach dem Putzen frei von Kondenswasser. Zudem lohnt sich ein Umstieg auf Fußmatten aus Gummi. Denn ohne feuchte Teppiche kann weniger Wasser im Innenraum gespeichert werden.
Tipp 6: Innenraum warten
Vor allem Innenfilter und Gummidichtungen von Türen und Fenstern brauchen eine regelmäßige Wartung. Etwa alle 15.000 Kilometer sollte der Innenfilter ausgetauscht werden. Wer seine Gummidichtungen geschmeidig halten möchte, kann sie mit entsprechenden Pflegemitteln behandeln.
Tipp 7: Hilfsmittel gegen Feuchtigkeit im Auto
Verschwindet die Feuchtigkeit trotz guter Reinigung und Wartung nicht, kann ein Luftentfeuchter oder ein Entfeuchterkissen Abhilfe schaffen. Auch Hilfsmittel wie Zeitungen im Fußraum oder mit Katzenstreu gefüllte Socken können die Feuchtigkeit aus der Luft und vom Boden ziehen. Sie sollten jedoch regelmäßig gewechselt beziehungsweise getrocknet werden.
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von André Tebbe
FAQ
Quelle: dpa
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