Einigung mit Chrupalla:Alice Weidel soll AfD-Kanzlerkandidatin werden
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Die beiden AfD-Vorsitzenden Tino Chrupalla und Alice Weidel haben sich in der K-Frage geeinigt: Weidel soll Kanzlerkandidatin werden.
Mit Alice Weidel nominiert die AfD erstmals eine Kanzlerkandidatin. Obwohl keine Partei mit der AfD koalieren will. ZDF-Reporter Wulf Schmiese zu den Hintergründen. 27.09.2024 | 1:18 min
Die beiden AfD-Vorsitzenden Tino Chrupalla und Alice Weidel haben sich darauf geeinigt, dass Weidel die Partei als Spitzenkandidatin in den Wahlkampf führen soll. Das wurde dem ZDF aus Parteikreisen bestätigt.
Das sei bisher aber nur eine Absprache der beiden Vorsitzenden, sagte der Bundestagsabgeordnete Stephan Brandner der dpa. Das müsse nun noch durch die Gremien der Partei bestätigt werden. Am vergangenen Mittwoch hätten sich Chrupalla und Weidel der zur Thematik der Kanzlerkandidatur 2025 ausgetauscht, teilt die AfD mit.
Im Ergebnis wird Bundessprecher Tino Chrupalla Anfang Dezember dem Bundesvorstand Dr. Alice Weidel als Kanzlerkandidatin vorschlagen.
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Mitteilung der AfD
Am 7. Dezember sollen weiterführend die Landessprecher und Anfang 2025 der Konvent der Partei in den Entscheidungsprozess einbezogen werden. Ziel sei es, dem Bundesparteitag diesen Vorschlag im April 2025 geschlossen zur Abstimmung vorzulegen, so die Partei weiter.
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Chrupalla: Weidel sehr gute Kandidatin
Dass Chrupalla Weidel den Vortritt lässt, kommt nicht völlig überraschend. Schon vor Wochen hatte Chrupalla in der ARD gesagt: "Alice Weidel wäre eine sehr gute Kanzlerkandidatin, was ich auch unterstützen würde." Er greife damit aber keinen Entscheidungen vor.
Am Ende entscheidet das ein Parteitag oder die Basis in unserer Partei.
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Tino Chrupalla, Vorsitzender der Alternative für Deutschland
Weidel selbst hatte sich im ZDF-Sommerinterview noch bedeckt gehalten. "Ich kann mir viele Kandidaten vorstellen, und das ist noch gar nicht durch", sagte sie damals. Der reguläre Termin der nächsten Bundestagswahl ist im Herbst 2025.
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AfD stellt erstmals Kanzlerkandidatin auf
Chrupalla und Weidel waren Ende Juni von einem Bundesparteitag für zwei weitere Jahre als Führungsspitze wiedergewählt worden. Für Chrupalla sprachen sich nach Zählung der AfD knapp 83 Prozent aus, Weidel holte knapp 80 Prozent Ja-Stimmen. Bei der AfD werden Enthaltungen nicht mitgezählt.
Dass die Partei eine Kanzlerkandidatin oder einen Kanzlerkandidaten aufstellen würde, war für Chrupalla längst klar. "Denn ich denke, das erwarten auch die Wähler", sagte er in der ARD. Die AfD müsse bei der Wahl einen "Frontalangriff" auf die Bundesregierung führen. Und schon da sagte er: "Sie können davon ausgehen, dass es da keinen Machtkampf gibt und auch keinen Streit gibt."
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