Extreme Hitze in Thailand: 61 Menschen erleiden Hitzetod
Extreme Hitze :Thailand: 61 Menschen erleiden Hitzetod
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Eine langanhaltende Trockenperiode mit Temperaturen über 44 Grad hat für Extrembedingungen in Thailand gesorgt. Über 60 Menschen haben die Hitze nicht überlebt.
Das thailändische Wetteramt warnte vor extrem heißen Wetter.
Quelle: epa
Eine Rekord-Hitzewelle in Thailand mit gefühlten Temperaturen von teilweise über 52 Grad hat bislang 61 Menschen das Leben gekostet. Die meisten Hitzetoten gab es im stark landwirtschaftlich geprägten Nordosten des Landes, teilte das Gesundheitsministerium in Bangkok mit.
Damit sind jetzt bereits mehr als doppelt so viele Todesopfer durch Hitzschlag wie im Gesamtjahr 2023 zu beklagen. Die meisten Opfer gab es den Angaben zufolge im Nordosten des Königreichs, wo besonders viel Landwirtschaft betrieben wird.
In den letzten 20 Jahren gab es immer mehr Hitzetote.22.04.2024 | 1:11 min
Verspätete Regenzeit in Thailand
Thailand hatte zuletzt wochenlang unter Extremhitze gelitten. In der Hauptstadt Bangkok und vielen anderen Landesteilen sanken die Werte auch nachts kaum unter 30 Grad.
Der Hitzeindex, also die gefühlte Temperatur mit Blick auf die Luftfeuchtigkeit und andere Faktoren, lag speziell in der Mittagszeit regelmäßig bei über 50 Grad. Die Behörden in Bangkok hatten die Bevölkerung immer wieder aufgefordert, sich möglichst in Innenräumen aufzuhalten.
Die Regenzeit in Thailand begann in diesem Jahr später als üblich, die Phase der Trockenheit und drückenden Hitze dauerte länger als üblich. Nachdem es zu Wochenbeginn in vielen Landesteilen zum ersten Mal seit Monaten geregnet hatte, waren die Temperaturen etwas gesunken - jedoch lagen sie auch am Freitag vielerorts wieder bei weit über 30 Grad. Die Thailänder sind zwar an hohe Temperaturen gewöhnt, aber so heftig wie in diesem Jahr - und dazu über einen so langen Zeitraum - war es fast noch nie.
Asien erwärmt sich besonders schnell
Wissenschaftler warnen regelmäßig davor, dass der vom Menschen verursachte Klimawandel zu häufigeren, längeren und stärkeren Hitzeperioden führt. Dieses Jahr werden die Bedingungen durch das Klimaphänomen El Niño noch verschärft.
Zudem erwärmt sich Asien laut der Weltwetterorganisation der Vereinten Nationen (UN) schneller als der globale Durchschnitt. Extremhitze herrschte zuletzt etwa auch in Bangladesch, Vietnam. Myanmar und auf den Philippinen.
Trotz der wachsenden Gesundheitsrisiken durch extreme Hitze werden hitzebedingte Todesfälle häufig nicht gemeldet.
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