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Mehr Schutz für den Regenwald
Bei seinem Besuch in Brasilien lobte Bundeskanzler Olaf Scholz, dass Brasilien in Zukunft mehr für den Schutz des Regenwaldes und gegen den Klimawandel unternehmen wolle. Dabei wird Deutschland in Zukunft mehr helfen und insgesamt 200 Millionen Euro für Umweltschutzprojekte in Brasilien ausgeben. Dort liegt der größte Teil des Amazonas-Regenwaldes. Er ist der größte Regenwald der Welt und er ist bedroht.
Warum der Regenwald für uns alle wichtig ist
Der tropische Regenwald nimmt Kohlenstoffdioxid, auch CO2 genannt, aus der Luft auf und wandelt es um. Dabei gibt er den Sauerstoff wieder an die Luft ab und speichert den Kohlenstoff im Holz. Indem die Bäume des Regenwaldes eine gigantische Menge CO2 aus der Luft aufnehmen und den Kohlenstoff abspeichern, verringern sie die weltweite Erwärmung. Denn CO2 trägt dazu bei, dass sich unsere Erde erwärmt. Und auch der ständige Regen ist gut fürs Klima. Denn wenn nach dem Regen das Wasser auf den Blättern verdunstet, kühlt sich die Luft ab. Der tropische Regenwald ist also super wichtig, weil er gut für unser Klima ist.
Allein in der ersten Hälfte des Jahres 2022 wurden 3.750 Quadratkilometer Wald zerstört. Das ist deutlich mehr als die Fläche des Bundeslandes Saarland. Deutschland will Brasilien nun mehr dabei unterstützen, den Regenwald zu schützen. Umweltschützerinnen und Umweltschützer kritisieren jedoch, dass das noch zu wenig sei und immer noch nicht genug getan werde. Der riesige Regenwald in Brasilien ist nämlich für alle Menschen auf der Welt super wichtig. Er gilt als "grüne Lunge" der Erde.
Außerdem leben dort viele verschiedene Tier- und Pflanzenarten. Und für viele indigene Völker ist der Regenwald ihr Zuhause.
Aber: Wenn der Regenwald so wichtig ist, warum wird er dann überhaupt zerstört, also abgeholzt oder abgebrannt? Das erklären wir euch im Video.
logo!:Warum zerstören wir Menschen den Regenwald?
Er ist super wichtig und trotzdem machen wir ihn kaputt.
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Diesen Text hat Felix geschrieben.