Conference-League-Playoffs: Heidenheim siegt in Kopenhagen

    Conference-League-Playoffs:Heidenheim gelingt Überraschung in Kopenhagen

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    Der kriselnde Fußball-Bundesligist 1. FC Heidenheim ist in der Conference League weiter auf Kurs. Er gewann das Playoff-Hinspiel in Kopenhagen und darf vom Achtelfinale träumen.

    Der in der Fußball-Bundesliga abstiegsbedrohte 1. FC Heidenheim hat gute Aussichten auf den Einzug ins Achtelfinale der Conference League. Die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt gewann mit 2:1 (0:1) beim FC Kopenhagen und kann damit im Rückspiel am kommenden Donnerstag (18.45 Uhr) vor heimischer Kulisse das Weiterkommen perfekt machen.
    Jordan Larsson brachte die Gastgeber kurz vor der Pause in Führung (45.+1). Thomas Keller gelang der Ausgleich (59.). Für das Siegtor der Gäste sorgte Tim Siersleben (85.).

    Im Achtelfinale "droht" erneut Chelsea

    In einem möglichen Achtelfinale droht den Heidenheimern ein Wiedersehen mit dem FC Chelsea. Schon in der Ligaphase war der FCH auf die Londoner getroffen und hatte 0:2 verloren. Aber auch Vitoria Guimarães könnte in der anvisierten nächsten Runde als Gegner warten.
    Obwohl der Fokus seiner Mannschaft auf der Mission Klassenerhalt liegt, wollte Schmidt den Europacup nicht herschenken. "Wenn das mal meine Einstellung ist, kann ich aufhören", sagte der Trainer vor der Partie. Von einer guten Leistung in Kopenhagen erhoffte sich Schmidt auch einen "Push für das Bundesligaspiel gegen Mainz" am Sonntag (19.30 Uhr).
    Jan Schöppner Schoeppner (1.FC Heidenheim 1846) Merlin Röhl Roehl (SC Freiburg) Adrian Beck (1.FC Heidenheim 1846) Zweikampf.
    Der SC Freiburg wandelt weiter Richtung Europapokal-Plätze. Bei 1:0 im baden-württembergischen Landesduell gegen den 1. FC Heidenheim tut sich der Sport-Club allerdings schwer.10.02.2025 | 7:26 min

    Heidenheim mit zehn Veränderungen in der Startelf

    Schmidt nahm zehn Veränderungen in der Startelf vor. "Wir haben in der ganzen Vorrunde oft gewechselt. Dann waren unsere Ergebnisse auch zuletzt nicht so gut, dass man sagt, man lässt die Mannschaft jetzt im Flow", begründete der Trainer. Im Tor brachte der Coach den 21 Jahre alten Frank Feller anstelle seines Stammkeepers Kevin Müller.
    Der Youngster zeichnete sich bei seiner Europapokal-Premiere früh aus, einen Kopfball von Rodrigo Huescas lenkte er gerade noch an die Latte. Die Gastgeber übernahmen die Spielkontrolle und ließen Gefahr der Heidenheimer nur selten zu. In den wenigen eigenen Ballbesitzphasen in der ersten Halbzeit kreierte Heidenheim kaum Torgefahr. Sekunden vor der Pause schob Larsson zur Führung für Kopenhagen ein. 

    Heidenheim dreht auf

    Ein Standard brachte den Außenseiter zurück ins Spiel: Nach einem Freistoß fand Siersleben in der Mitte Keller, der aus kurzer Distanz per Kopf ausglich (59.).
    Wie ausgewechselt drängten die Gäste auf mehr, Paul Wanner (67.) und Mathias Honsak (68.) scheiterten innerhalb weniger Sekunden zweimal an Keeper Diant Ramaj. Hinten hielt Feller gegen Elias Achouri (78.), dann ließ Siersleben die mitgereisten Fans jubeln.
    Holger Sanwald im Sportstudio.
    Im Talk mit Jochen Breyer spricht Holger Sanwald über den Weg, der den 1. FC Heidenheim nach oben geführt hat. Der FCH-Vorstandschef warnt vor übertriebenen Erwartungen. 23.11.2024 | 19:32 min

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    Quelle: Reuters

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    Quelle: dpa, SID

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