Ukraine-Krieg im Liveticker - Aktuelle News

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    Russland greift die Ukraine an :Aktuelles zum Krieg in der Ukraine

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    Seit Februar 2022 führt Russland einen Angriffskrieg gegen die Ukraine - Moskau hat ukrainische Gebiete besetzt. Die Kämpfe gehen weiter. News und Hintergründe im Ticker.

    Angaben zum Verlauf des Krieges oder zu Opferzahlen durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Seite können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden.

    Oberst Reisner: Angriffswelle statt Waffenruhe

    Inmitten einer schwierigen Weltlage könne Kiew Moskau militärisch wenig entgegensetzen, so Oberst Reisner im Gespräch mit ZDFheute live. Bataillone seien unterbesetzt, Russland habe ein höheres Wehrpotential. 

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    Selenskyj: Kursk-Offensive trotz Rückzug erfolgreich

    Trotz des weitgehenden Rückzugs ukrainischer Truppen aus der russischen Region Kursk sieht Präsident Wolodymyr Selenskyj den Vorstoß auf Feindgebiet als Erfolg. "Es ist absolut fair, den Krieg dorthin zu verlagern, wo er herkommt", sagt Selenskyj in einer Videobotschaft.  

    Mit den Kommandeuren der noch in Kursk kämpfenden Einheiten habe Selenskyj besprochen, welche Ausrüstung und Unterstützung sie benötigten. "Wir arbeiten daran, unsere Stellungen zu schützen", sagt Selenskyj. 

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    Ukraine verlangt von Nato stärkeren Druck auf Putin

    Die Ukraine verlangt von der Nato stärkeren Druck auf Russland zur Umsetzung einer Friedenslösung. Während sein Land den US-Vorschlag für einen 30-tägigen Waffenstillstand ohne Vorbedingungen angenommen habe, stelle der russische Präsident Wladimir Putin Bedingungen, sagt der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha bei einem Auftritt mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte in Brüssel. "Russland muss es mit dem Frieden ernst meinen. Dafür ist es an der Zeit, den Druck auf Moskau zu erhöhen", fügte er hinzu.  

     


    Zwei Tote nach Handgranatenexplosion in Kiew

    In der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind zwei Menschen durch eine Handgranate getötet worden. Die Explosion ereignete sich in einem Geschäft, wie die Polizei mitteilte. Die zwei getöteten Männer waren demnach 59 und 60 Jahre alt. Es wurden Ermittlungen wegen vorsätzlichen Mordes und illegalen Umgangs mit Waffen, Munition oder Sprengstoff eingeleitet.

    Die Ukraine wehrt sich seit über drei Jahren gegen eine russische Invasion. Bereits vorher waren in dem Land wegen des 2014 ausgebrochenen Konflikts mit den von Moskau unterstützten Separatisten im ostukrainischen Donbass viele illegale Waffen im Umlauf.


    UEFA-Chef: Russland-Rückkehr erst bei Kriegsende

    UEFA-Präsident Aleksander Ceferin hat eine Rückkehr Russlands in den Weltfußball während des laufenden Angriffskriegs gegen die Ukraine ausgeschlossen. "Ich habe es viele Male gesagt und kann es wiederholen", sagt der Slowene nach dem Kongress der Europäischen Fußball-Union in Belgrad. "Wenn der Krieg aufhört, werden sie wieder zugelassen."

    Russland ist seit Beginn des Angriffs auf die Ukraine im Frühjahr 2022 suspendiert und drängt auf eine Rückkehr auf die internationale Fußball-Bühne. Eine mögliche Aufhebung des Banns steht bei den internationalen Verbänden derzeit nicht auf der offiziellen Agenda, ist aber ein Thema mit großem Konfliktpotenzial hinter den Kulissen. Dem Vernehmen nach hat Russland auch in UEFA-Kreisen Verbündete vornehmlich aus osteuropäischen Ländern.


    Ukraine erhält dänische Unterstützung für Luftverteidigung

    Die Ukraine bekommt von Dänemark weitere Unterstützung für ihre Verteidigung. Im Rahmen des mittlerweile 25. Unterstützungspakets des skandinavischen Nato-Landes stellt Kopenhagen in den Jahren 2025 bis 2027 unter anderem Hilfen für die ukrainische Luftverteidigung und Artillerie zur Verfügung.  

    Mit einem Gesamtwert in Höhe von 6,7 Milliarden dänischen Kronen (knapp 900 Millionen Euro) handelt es sich nach Angaben von Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen um eines der größten bisherigen Unterstützungspakete des Landes. Von dem Betrag sollen laut Angaben seines Ministeriums jährlich jeweils 1,4 Milliarden Kronen für den Einkauf von Artilleriekapazitäten und -munition verwendet und anschließend an die Ukraine weitergegeben werden. Auch für Drohnen und IT werden Mittel bereitgestellt. 


    Sondergesandter des Kreml zu Gesprächen in Washington

    Der russische Sondergesandte Kirill Dmitrijew ist nach eigenen Angaben zu Gesprächen über die Verbesserung der Beziehungen zu den USA nach Washington gereist. Er befinde sich im Auftrag von Präsident Wladimir Putin bereits seit Mittwoch in der US-Hauptstadt und treffe dort zwei Tage lang "Mitarbeiter der Regierung von (US-)Präsident Donald Trump", erklärt Dmitrijew. In seinem Telegram-Kanal teilt er zudem einen Medienbericht, nach dem Moskau US-Präsident Trump gebeten habe, "einige der Sanktionen aufzuheben - im Rahmen der Verhandlungen über eine Waffenruhe unter Vermittlung der USA".

    Der Besuch des Sondergesandten für Wirtschaft ist die erste Visite eines ranghohen Vertreters der russischen Regierung in den USA seit Beginn des russischen Angriffskrieges in der Ukraine im Februar 2022. 

     


    Kallas: EU deckt bereits Hälfte des ukrainischen Munitionsbedarfs

    Vor dem Treffen der EU-Verteidigungsminister in Warschau heute wirbt die Außenbeauftragte Kaja Kallas für weitere Militärhilfen für die Ukraine. Ihr zufolge deckt die EU bereits die Hälfte des Bedarfs an Munition der Ukraine. "Wir müssen der Ukraine so schnell wie möglich die Hilfe zukommen lassen. Präsident Selenskyj hat gesagt, dass sie fünf Milliarden brauchen, um mindestens zwei Millionen Schuss zu haben", sagt Kallas. 


    Ukraine: Elf weitere verschleppte ukrainische Kinder wieder zu Hause

    Der Stabschef von Präsident Wolodymyr Selenskyj, Andrij Jermak, teilt mit, dass elf weitere nach Russland verschleppte ukrainische Kinder nach Hause gebracht worden seien. "Im Rahmen der Bring Kids Back UA-Initiative des ukrainischen Präsidenten wurden weitere elf ukrainische Kinder aus den vorübergehend besetzten Gebieten (der Ukraine) und dem Gebiet der Russischen Föderation zurückgebracht", schreibt Jermak in der Messaging-App Telegram.

    Er dankt dem Büro des ukrainischen Ombudsmannes für seine Hilfe bei der Rückführung der Kinder. Von den russischen Behörden gibt es keine unmittelbare Stellungnahme.


    Schwerer Drohnenangriff auf Charkiw

    Die ostukrainische Großstadt Charkiw ist in der Nacht erneut Ziel eines schweren russischen Angriffs mit Kampfdrohnen geworden. Binnen 40 Minuten hätten 14 Drohnen die Stadt attackiert, schrieb Bürgermeister Ihor Terechow auf Telegram.  

    Er berichtete von Einschlägen an fünf verschiedenen Orten und Schäden an Wohnhäusern. Vorläufig gebe es keine Berichte über Verletzte. Nach Angaben von Gebietsgouverneur Oleh Synjehubow war es die zweite große Angriffswelle auf Charkiw an einem Tag. Auch über anderen Teilen der Ostukraine wurden Drohnen geortet.


    Ukraine: Vier Tote bei russischem Luftangriff auf Krywyj Rih

    Durch einen russischen Raketenschlag sind in der südostukrainischen Industriestadt Krywyj Rih mindestens vier Menschen getötet worden. Drei weitere wurden verletzt, teilte der Chef der örtlichen Militärverwaltung, Olexander Wilkul, bei Telegram mit. Eine ballistische Rakete sei in ein Objekt der zivilen Infrastruktur eingeschlagen und es gebe einen großen Brand. Weitere mehrstöckige Wohnhäuser seien in Mitleidenschaft gezogen worden.

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj stammt aus der gut 70 Kilometer von der Frontlinie entfernten Großstadt. Krywyj Rih gerät seit dem Beginn des russischen Angriffskrieges regelmäßig unter Beschuss. Die Stadt liegt etwa 80 Kilometer nordwestlich der Frontlinie und zählte vor dem Krieg mehr als 600.000 Einwohner.


    Rutte: Nato-Verbündete haben Ukraine für 2025 bereits 20 Milliarden Euro zugesagt

    Die Nato-Verbündeten haben der Ukraine nach Angaben von Generalsekretär Mark Rutte in den ersten drei Monaten des Jahres bereits mehr als 20 Milliarden Euro an militärischer Unterstützung für 2025 zugesagt. Zudem werde die Nato-Militärhilfekoordinierung über das Kommando in Wiesbaden fortgesetzt. "Die Bedrohung durch Russland bleibt bestehen", betonte Rutte. 

    Im vergangenen Jahr hatten die Alliierten im Verlauf von zwölf Monaten Sicherheitsunterstützung im Wert von rund 50 Milliarden Euro für die Ukraine mobilisiert. Zuletzt wurde befürchtet, dass die militärische Unterstützung zumindest von Seiten der USA drastisch heruntergefahren wird, um einen Waffenstillstand zu erzwingen. Derzeit liefern die USA allerdings noch Militärhilfe, sie wurde zwischenzeitlich nur kurz ausgesetzt.

    Am Donnerstag kommen die Außenministerinnen und Außenminister des Verteidigungsbündnisses zu einem zweitägigen Treffen in Brüssel zusammen. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine wird eine zentrale Rolle spielen. 


    Kreml: Reise eines Gesandten nach Washington möglich

    Der Kreml hat Medienberichte über ein geplantes Treffen des russischen Funktionärs Kirill Dmitrijew mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff in Washington bestätigt. "Ja, ich kann das bestätigen, eine solche Reise ist möglich", sagt Kremlsprecher Dmitri Peskow. Russland führe den Dialog mit den USA über eine Beendigung des Kriegs in der Ukraine auf unterschiedlichen Kanälen fort.

    Der US-Sender CNN hatte zuvor berichtet, dass Kreml-Berater Dmitrijew in dieser Woche zu Gesprächen nach Washington reisen wolle. Es wäre die erste Reise eines hochrangigen russischen Funktionärs in die USA seit Kriegsbeginn. Dmitrijew hatte Russland auch bei einer Verhandlungsrunde mit den USA in Saudi-Arabien vertreten. Der Chef des russischen Fonds für Direktinvestitionen steht derzeit noch auf Sanktionslisten des Weißen Hauses. Für eine Einreise in die USA müssten diese zumindest zeitweise außer Kraft gesetzt werden.


    Russland: Ukraine hat russische Energieanlagen angegriffen

    Russland wirft der Ukraine vor, in den vergangenen 24 Stunden zwei Mal russische Energieanlagen angegriffen zu haben. Die Ukraine habe bei den Attacken in der Oblast Kursk Drohnen und Geschosse eingesetzt, teilt das russische Verteidigungsministerium mit.

    Zuvor hatte die Ukraine Russland seinerseits erneut vorgeworfen, gegen die vereinbarte Feuerpause bei Angriffen auf Energieanlagen verstoßen zu haben.


    Militärbeobachter: Russland zerstört im Grenzgebiet eigenen Damm

    Die russische Armee hat Moskauer Militärbeobachtern zufolge im Grenzgebiet Belgorod einen eigenen Damm mit einer Fliegerbombe zerstört. Ein in sozialen Netzwerken kursierendes Video zeigt den Einschlag des mutmaßlich drei Tonnen wiegenden Sprengsatzes. Der Einsatz sei bei dem Dorf Popowka nur wenige Hundert Meter von der ukrainischen Grenze entfernt erfolgt. Damit soll die Verlegung von schwerer ukrainischer Panzertechnik verhindert werden.

    Seit knapp zwei Wochen toben Kämpfe um den nahe gelegenen Ort Demidowka. Die ukrainische Seite kommentiert den Vorstoß in das Gebiet Belgorod bisher nicht. Das russische Verteidigungsministerium informiert über abgewehrte Angriffe. Ukrainische Militärbeobachter kennzeichnen das Gebiet als umkämpft. 


    Selenskyj: Russland hat wieder Energieanlagen beschossen

    Die Ukraine wirft Russland erneut vor, gegen die vereinbarte Feuerpause bei Angriffen auf Energieanlagen verstoßen zu haben. Das russische Militär habe bei neuen Angriffen mit einer Drohne eine Umspannstation in der nordöstlichen Region Sumy getroffen, teilt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit. Zudem habe russischer Artilleriebeschuss eine Stromleitung in der zentralen Region Dnipropetrowsk beschädigt. Dadurch sei für fast 4.000 Haushalte der Strom ausgefallen.

    Die Ukraine und Russland haben sich mit den USA auf eine Feuerpause bei Angriffen auf die Energieinfrastruktur des jeweils anderen Landes geeinigt. Beide Seiten werfen sich jedoch vor, diese Vereinbarung zu verletzen.


    Ukraine: Ein Toter und zehn Verletzte bei russischen Drohnenangriffen

    Bei russischen Drohnenangriffen auf die Ukraine sind nach ukrainischen Angaben mindestens ein Mensch getötet und zehn weitere Menschen verletzt worden. In der südukrainischen Region Saporischschja wurde ein 45-jähriger Mann getötet, als eine russische Drohne vor einem Haus geparkte Autos traf, wie Regionalgouverneur Iwan Federow im Onlinedienst Telegram mitteilt. Zwei weitere Personen wurden dabei verletzt.

    In Charkiw, der zweitgrößten Stadt des Landes, wurden nach Angaben von Bürgermeister Ihor Terechow acht Menschen durch Drohnenangriffe verletzt. Die Behörden sprechen von einem "massiven Angriff durch feindliche Drohnen".


    CNN: Vertreter Russlands reist diese Woche zu Gesprächen in die USA

    Ein Abgesandter der russischen Regierung reist einem Medienbericht zufolge in dieser Woche zu Gesprächen in die US-Hauptstadt Washington. Das berichtet der US-Fernsehsender CNN unter Berufung auf einen Vertreter der USA und zwei Personen, die mit den Plänen vertraut sind.

    Kirill Dmitrijew, der Abgesandte Russlands, treffe sich mit Steve Witkoff, dem Sondergesandten von US-Präsident Donald Trump, zu Gesprächen über die Stärkung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Dmitrijew ist Chef des russischen Staatsfonds und wurde im vergangenen Monat zum Sondergesandten für Wirtschafts- und Investmentkooperationen ernannt.


    Unterwegs mit der ukrainischen Marine

    Vor Odessa schützt die ukrainische Marine den Getreidekorridor vor russischen Angriffen. Teils veraltete Ausrüstung und neue Angriffstaktiken des Gegners machen die Arbeit schwierig.

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    Moskau informiert USA über Kiews Angriffe auf Energieanlagen

    Russland hat nach Angaben seines Außenministers Sergej Lawrow eine Liste mit angeblichen Verstößen der Ukraine gegen die vereinbarte Pause bei Angriffen auf Energieanlagen an die USA und die Vereinten Nationen übergeben. Kiew verletze weiter das Moratorium mit Schlägen gegen die russische Energieinfrastruktur, sagte Lawrow in Moskau. Die Liste mit den Verstößen sei auch an die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) übergeben worden.


    Quelle: ZDF, AFP, AP, dpa, epd, KNA, Reuters