Facebook-Konzern Meta fährt Maßnahmen für Diversität zurück
Facebook-Konzern:Meta fährt Maßnahmen für Diversität zurück
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Meta beendet Medienberichten zufolge seine Maßnahmen für Chancengleichheit und Diversität. Grund sei ein Wandel der "politischen Landschaft", hieß es vom Facebook-Konzern.
Wenige Tage nach der Ankündigung zum Ende seines Faktencheck-Programms hat Facebook-Konzern Meta auch die Beendigung seiner firmeninternen Diversitätsprogramme bekanntgegeben. (Symbolbild)
Quelle: Reuters
Der Facebook-Konzern Meta fährt US-Medienberichten zufolge nun auch Maßnahmen für Chancengleichheit und Diversität zurück - nach der Lockerung von Hassrede-Regeln und dem geplanten Stopp von Faktenchecks in den USA. Unter anderem das Nachrichtenportal Axios zitierte aus einer internen Mitteilung des Unternehmens:
Wir werden kein Team mehr haben, das sich auf DEI konzentriert.
„
Zitat aus einer internen Mitteilung des Konzerns Meta
Dabei steht "DEI" für "Diversity, Equity and Inclusion", zu Deutsch: Vielfalt, Gerechtigkeit und Inklusion. Damit ist gemeint, dass Unternehmen sicherstellen, dass etwa Menschen verschiedener Herkunft, verschiedenen Geschlechts oder mit Behinderungen gleiche Chancen am Arbeitsplatz bekommen.
Mark Zuckerberg, der Chef von Meta, kündigte an, Faktenchecks bei Instagram und Facebook in den USA wieder abzuschaffen. In Zukunft sollen die User selbst herausfinden, was wahr und was falsch ist.08.01.2025 | 2:27 min
Meta: Wandel der "rechtlichen und politischen Landschaft"
Begründet wird der Schritt demnach mit dem Wandel der "rechtlichen und politischen Landschaft" in den USA. Beobachter sehen darin eine Reaktion auf den bevorstehenden Regierungswechsel. Der künftige Präsident Donald Trump wird am 20. Januar in sein Amt eingeführt.
Nach CNN-Informationen soll sich Meta-Chef Mark Zuckerberg am Freitag mit Trump auf dessen Anwesen Mar-a-Lago in Florida getroffen haben. Meta habe sich zu dem Treffen jedoch nicht geäußert.
"Es ist ein Gang nach Canossa, den Mark Zuckerberg hier praktiziert, ein Kniefall vor Donald Trump", sagt Markus Beckedahl, Digitalexperte, zu den neu angekündigten Meta-Richtlinien.08.01.2025 | 5:18 min
Konzern: Faire Praktiken statt Schulungsprogrammen
Der Diversitätsbegriff sei "auch deshalb brisant geworden, weil er von einigen als eine Praxis verstanden wird, die eine Vorzugsbehandlung bestimmter Gruppen gegenüber anderen suggeriert", heißt es den Berichten zufolge in dem Memo weiter.
Bei Neueinstellungen werde man zwar weiterhin Bewerber mit unterschiedlichen Hintergründen auswählen. Anstelle von Schulungsprogrammen für Gleichberechtigung und Eingliederung werde man aber andere Programme für faire und konsistente Praktiken entwickeln, so Meta.
Zu Meta gehören neben Facebook unter anderem auch Instagram sowie WhatsApp und der Kurznachrichtendienst Threads.
Quelle: dpa
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