Krimi gegen Ungarn: Deutsche Eishockey-Frauen bei Olympia

    Krimi gegen Ungarn:Deutsche Eishockey-Frauen bei Olympia dabei

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    Die deutschen Eishockey-Frauen haben sich für die Olympischen Spiele 2026 qualifiziert. Sie gewannen das entscheidende Spiel gegen Ungarn knapp, aber verdient mit 2:1.

    Lilli und Luisa Welcke grinsten um die Wette, bei Kapitänin Daria Gleißner flossen die Freudentränen. Die deutschen Eishockey-Frauen haben sich den Traum von den Olympischen Spielen erfüllt.
    Beim Showdown um das letzte Ticket für Mailand und Cortina d'Ampezzo in Bremerhaven schlug die Stunde der Welcke-Zwillinge. Dank zweier Welcke-Treffer entschied das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod das entscheidende Spiel um die Olympia-Teilnahme beim Qualifikationsturnier an der Waterkant gegen Ungarn mit 2:1 (0:0, 1:1, 1:0) für sich und fährt erstmals seit 2014 in Sotschi und zum insgesamt vierten Mal zu den Winterspielen.
    IOC Session
    Auf seiner Session hat das IOC die Olympischen Winterspiele für 2030 und 2034 in die französischen Alpen/Nizza und an Salt Lake City/Utah vergeben. Dies jedoch nicht chartagerecht.25.07.2024 | 1:28 min

    Maximale Punkt-Ausbeute

    Lilli Welcke (28.) erzielte vor 2.511 Zuschauern die Führung für die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB). Zwar glich Mira Seregely (29.) für die vom ehemaligen Männer-Bundestrainer Pat Cortina trainierten Ungarinnen nur 70 Sekunden später aus. Luisa Welcke (44.) traf aber zu Beginn des Schlussdrittels zum Sieg.
    Mit der maximalen Ausbeute von neun Punkten sicherte sich das DEB-Team vor den Ungarinnen (5), Österreich (4) und der Slowakei (0) damit den für die Teilnahme nötigen ersten Platz. 

    Deutscher Eishockey-Star
    :Draisaitl unterschreibt NHL-Rekordvertrag

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    Deutschland hatte die ersten beiden Partien gegen Österreich (2:0) und die Slowakei (6:1) in Bremerhaven gewonnen. Auch Ungarn war mit zwei Siegen - einer nach Verlängerung - in das Turnier gestartet. Bereits vor der Partie stand demnach fest: Der Sieger des direkten Duells fährt zu Olympia.

    Teams starten nervös in die Partie

    Beide Teams begannen nervös. Leichte Fehler bedeuteten immer wieder Scheibenverluste. Die Ungarinnen stießen so im ersten Spielabschnitt einige Male schnell ins deutsche Drittel vor. Bei einer Doppelchance rettete erst Torfrau Sandra Abstreiter, als einzige Deutsche in der nordamerikanischen Profiliga PWHL unter Vertrag, dann der Pfosten.
    Auch im zweiten Drittel gelang es Deutschland nicht, das Spiel an sich zu reißen. Die Führung durch Lilli Welcke, die nach einem Alleingang um das Tor herum sehenswert ins kurze Eck traf, hielt nur kurz. Ihrer Zwillingsschwester Luisa wurde dabei ein Assist gutgeschrieben. Nach einer Strafe gegen Ronja Hark nutzte Seregely aber die Überzahl ungedeckt vor Abstreiter zum schnellen Ausgleich.
    Auch im Schlussdrittel blieb Ungarn bissiger. Deutschland tat sich schwer, dann aber stocherte Luisa Welcke, wie Lilli an der Boston University in den USA aktiv, den Puck aus Nahdistanz über die Linie. Auch beim zweiten Treffer war die andere Welcke-Schwester beteiligt.

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    Quelle: Reuters

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    Quelle: dpa, SID

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