Bei Anschlägen wurden Ende September 2022 die beiden Gaspipelines Nord Stream 1 und 2 beschädigt. BSW-Chefin Wagenknecht fordert, dass nun bestimmte Fragen beantwortet werden.
BSW-Chefin Sahra Wagenknecht will hinsichtlich der Anschläge auf die Nord-Stream-Pipelines Aufklärung.
Quelle: dpa
BSW-Chefin Sahra Wagenknecht fordert einen Untersuchungsausschuss im Bundestag zur Aufklärung der Rolle der Bundesregierung im Zusammenhang mit den Anschlägen auf die Nord-Stream-Pipelines.
Im Ausschuss solle der Frage nachgegangen werden, was deutsche Behörden und Regierungsvertreter zu welchem Zeitpunkt über die Anschlagspläne gewusst hätten, sagte Wagenknecht den Zeitungen der Funke Mediengruppe.
Erwartungsgemäß habe bislang kein Regierungsvertreter die WSJ-Recherche kommentiert, so ZDF-Hauptstadtkorrespondent Kynast. Die Opposition dagegen schon – hier vor allem das BSW. 16.08.2024 | 7:20 min
Wagenknecht kritisiert die Bundesregierung
Die Sprengung der Nord-Stream-Gaspipelines sei ein "Terroranschlag auf unsere Energieversorgung" gewesen, sagte Wagenknecht demnach weiter. Die Bundesregierung habe bisher nichts zur Aufklärung unternommen, kritisierte sie.
Am Mittwoch war bekanntgeworden, dass der Generalbundesanwalt im Fall der Sabotage an den Nord-Stream-Pipelines vor fast zwei Jahren einen Ukrainer mit einem Europäischen Haftbefehl sucht.
2022 waren Leitungen der Nord-Stream-Pipelines gesprengt worden. Nun gibt es erstmals einen Haftbefehl - gegen einen Ukrainer. Der Verdächtige soll einer der Taucher gewesen sein.14.08.2024 | 2:39 min
"Die Zeit", die "Süddeutsche Zeitung" und die ARD berichteten, der Mann sowie zwei weitere ukrainische Staatsangehörige - ein Mann und eine Frau - stünden unter Tatverdacht. Den Berichten zufolge sollen sie an den Anschlägen beteiligt gewesen sein.
Quelle: ZDF
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