US-Präsident Trump: Rauswurf Russlands aus G7-Runde "Fehler"
"Rauswurf war ein Fehler":Trump für Russlands Rückkehr in G7-Runde
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US-Präsident Donald Trump will aus G7 wieder G8 machen: Er spricht sich dafür aus, dass Russland wieder in die Gruppe der führenden Wirtschaftsnationen aufgenommen wird.
"Rauswurf war ein Fehler": Die Außenminister der G7-Staaten bei einem Treffen in Italien im November 2024.
Quelle: epa/Alessandro Di Meo
US-Präsident Donald Trump hat sich für eine Rückkehr Russlands in die Runde der führenden westlichen Wirtschaftsnationen (G7) ausgesprochen. "Ich würde sie gerne wieder dabeihaben", sagte der Republikaner auf die Frage einer Journalistin im Weißen Haus in Washington. Der Rauswurf sei ein "Fehler" gewesen. Es ginge nicht darum, ob man Russland möge oder nicht, so Trump weiter.
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Das Gesprächsformat der sieben großen Industrienationen gibt es seit 1975. Russland wurde 2002 - zur Zeit der Kanzlerschaft Gerhard Schröders - als Vollmitglied in die Gruppe aufgenommen, die für zwölf Jahre G8 hieß.
2014 wurde Russland dann aber wegen der Annexion der Schwarzmeerhalbinsel Krim kurz vor einem im russischen Sotschi geplanten Gipfeltreffen wieder ausgeschlossen. Seitdem besteht das Format wieder als G7 weiter.
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Trump: Vielleicht wäre es nicht zu Angriff auf Ukraine gekommen
Trump sagte, es sei durchaus möglich, dass es zu dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine nicht gekommen wäre, wenn es noch die G8 gegeben hätte. Moskau hatte das Nachbarland im Februar 2022 überfallen.
Ich denke, es wäre sehr hilfreich gewesen und wäre immer noch hilfreich, wenn Russland Teil der Gruppe wäre.
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Donald Trump, US-Präsident
Auf die Frage, ob die Ukrainer bei geplanten Gesprächen zu einer Beendigung des russischen Angriffskriegs einen Platz am Verhandlungstisch haben würden, erklärte Trump, sie seien "Teil davon". Beteiligt sein würden neben der Ukraine und Russland "eine Menge Leute". Er wisse, dass der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj "einen Deal" aushandeln wolle. Das gelte auch für Kremlchef Wladimir Putin.
Quelle: dpa
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