Münchner Sicherheitskonferenz: Stoltenberg neuer Chef
Münchner Sicherheitskonferenz:Jens Stoltenberg als neuer Chef bestätigt
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Der bisherige Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg wird ab 2025 Chef der Münchner Sicherheitskonferenz. Sein Vorgänger Christoph Heusgen wird noch die Konferenz im Februar leiten.
Nach der Konferenz im kommenden Jahr wird Jens Stoltenberg der neue Chef der Münchener Sicherheitskonferenz.
Quelle: AFP
Der scheidende Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg löst Christoph Heusgen im kommenden Jahr als Chef der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) ab. Stoltenberg selbst nennt dies im Onlinedienst X eine "große Ehre".
Der Präsident des MSC-Stiftungsrates und langjährige Konferenzvorsitzende, Wolfgang Ischinger, äußerte sich hocherfreut. Stoltenberg werde mit seinem "weltweiten Ansehen und seiner immensen Erfahrung" der Konferenz zu einer noch wichtigeren Rolle verhelfen, erklärte er.
Heusgen soll noch Sicherheitskonferenz im Februar leiten
Ischinger dankte zugleich Heusgen für seine dreijährige Arbeit an der Spitze der MSC. Der frühere deutsche Botschafter bei den Vereinten Nationen soll nach den Münchner Angaben im Februar noch die 61. Ausgabe der Sicherheitskonferenz leiten.
Stoltenberg hat sein Amt als Nato-Generalsekretär am 1. Oktober nach zehn Jahren an den früheren niederländischen Regierungschef Mark Rutte übergeben. Heusgen, ein früherer Top-Diplomat und langjähriger Berater von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), hatte den Vorsitz der Sicherheitskonferenz erst 2022 von Wolfgang Ischinger übernommen.
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Stoltenberg war zu schwierigen Zeiten Ministerpräsident
Der 65-jährige Stoltenberg war von 2000 bis 2001 sowie von 2005 bis 2013 norwegischer Ministerpräsident. Dabei hatte er sein Land 2011 auch durch die schwierige Zeit nach den Anschlägen im Osloer Regierungsviertel und auf der Insel Utøya geführt, bei denen der Rechtsterrorist Anders Behring Breivik insgesamt 77 Menschen tötete. Stoltenberg ist Vater zweier erwachsener Kinder.
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Die Münchner Sicherheitskonferenz hat sich seit ihrer Gründung 1963 zu einem der bedeutendsten internationalen Foren zur Sicherheitspolitik entwickelt. Jährlich im Februar versammeln sich hochrangige Politiker, Nato-Verteidigungsminister, Militärexperten sowie Vertreter der Rüstungsindustrie im Hotel Bayerischer Hof in München, um über sicherheitspolitische Themen zu diskutieren. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem Fragen, die die Sicherheit der Nato-Staaten betreffen.
Quelle: dpa
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