Studie des DLR:Kondensstreifen können vermieden werden
Forschende haben nachgewiesen, dass eine veränderte Flughöhe langlebige Kondensstreifen vermeiden könnte. Das sei wichtig, um die Klimawirkung des Luftverkehrs zu verringern.
Forschende nutzten Corona-Situation
Quelle: dpa
Flughöhe wird angepasst
Zu den Nicht-CO2-Effekten des Luftverkehrs gehören insbesondere Kondensstreifen und Kondensstreifen-Zirren, also Eiswolken. Nicht-CO2-Effekte des Luftverkehrs können sowohl wärmend als auch kühlend wirken, wobei der wärmende Effekt überwiegt. Da sie im Vergleich zu CO2 nur kurze atmosphärische Lebensdauern haben, werden die Effekte nicht gleichmäßig in der Atmosphäre verteilt.
Ihre Klimawirkung hängt deshalb stark von zahlreichen Parametern ab:
- geographischer Ort,
- Flughöhe,
- Zeitpunkt der Emission,
- lokaler Sonnenstand und
- Wetterlage.
Dies eröffnet die Möglichkeit, die Klimawirkung des Luftverkehrs durch eine geeignete Wahl von Flugrouten und -höhen (sogenannte klimaoptimierte Flugtrajektorien) zu verringern.
Quelle: DLR.de