Auf der UN-Artenschutzkonferenz in Kolumbien warnt UN-Generalsekretär Guterres vor einer "Existenzkrise" der Menschheit. Der Klimawandel betreffe jedes Land und die Zeit laufe.
Weltweit ist die Gesundheit von Menschen aufgrund der Erderhitzung durch den Klimawandel zunehmend bedroht. Das berichtet das Fachmagazin "The Lancet".30.10.2024 | 0:23 min
Die Menschheit steht laut UN-Generalsekretär António Guterres angesichts der Zerstörung der Natur vor einer "Existenzkrise". "Jeden Tag verlieren wir mehr Arten. Jede Minute kippen wir einen Müllwagen voller Plastikmüll in unsere Ozeane, Flüsse und Seen", sagte Guterres am Dienstag vor den Delegierten der UN-Artenschutzkonferenz (COP16) im kolumbianischen Cali.
So sieht eine existenzielle Krise aus.
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António Guterres, UN-Generalsekretär
In Kolumbien findet noch bis Freitag die UN-Artenschutz-Konferenz statt. 115 Minister – darunter auch Bundesumweltministerin Lemke – bemühen sich weiter um Fortschritte. 29.10.2024 | 0:26 min
Guterres: Kein Land ist immun gegen Klimawandel
Die Menschheit müsse von der "Plünderung zur Bewahrung" der Natur kommen, sagte Guterres.
Natur ist Leben. Und trotzdem führen wir Krieg gegen sie.
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António Guterres, UN-Generalsekretär
Kein Land, egal ob reich oder arm, sei immun gegen die Auswirkungen des Klimawandels, den Verlust der biologischen Vielfalt oder die Umweltverschmutzung. "Diese Umweltkrisen sind miteinander verwoben", betonte Guterres.
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Ziel der COP16: Finanzierung von Maßnahmen
Die noch bis Freitag dauernde Konferenz steht unter dem Motto "Peace with Nature" ("Frieden mit der Natur"). Ziel ist die Vereinbarung eines Plans zur Umsetzung der 23 UN-Ziele der COP15 zur Eindämmung von Umweltzerstörung und weltweitem Artensterben bis 2030. Im Zentrum steht unter anderem die Frage der Finanzierung von Maßnahmen.
Bei der diesjährigen Weltnaturkonferenz in Kolumbien soll verhandelt werden, wie Staaten die biologische Vielfalt und die Lebensgrundlage der Menschen erhalten können.21.10.2024 | 1:37 min
Die Delegierten haben keine Zeit zu verlieren. Es bleiben nur noch fünf Jahre, um die 23 UN-Ziele zu erreichen. Sie sehen unter anderem vor, 30 Prozent der globalen Land-, Wasser- und Meeresflächen bis 2030 unter Schutz zu stellen.
Kolumbiens Umweltministerin und COP16-Präsidentin Susana Muhamad erklärte, die Konferenz habe den Verlust der biologischen Vielfalt auf eine Stufe mit der Klimakrise gestellt. Gleichzeitig betonte sie, die Umsetzung der 23 UN-Ziele erfordere mehr finanzielle Mittel.
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