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6 Tipps für ein starkes Immunsystem
Normalerweise schützt uns unser Immunsystem vor Bakterien und Viren, die uns krank machen können. Das Immunsystem ist also das Abwehrsystem unseres Körpers. Damit euch die Erkältung nicht erwischt und euer Immunsystem euch so gut wie möglich schützt, haben wir die Tipps einer Expertin zusammengefasst.
So stärkt ihr euer Immunsystem
Ausreichende Bewegung und frische Luft stärken unsere Muskeln, Knochen und die Abwehrkräfte. Dadurch werden nämlich die Abwehrzellen in unserem Körper aktiviert, die uns widerstandsfähiger gegen Viren und Bakterien machen. Dafür muss man auch wirklich keinen Marathon laufen oder 100 Liegestütze können - draußen Spaß auf einem Spielplatz zu haben oder ein bisschen spazieren zu gehen, reicht schon.
Quelle: dpa
Na klar sind Schokolade oder Kartoffelchips manchmal einfach ein bisschen verlockender als Brokkoli oder ein Apfel. Aber Obst und Gemüse haben einen riesigen Vorteil gegenüber Süßigkeiten: Sie liefern unserem Körper wertvolle Vitamine und Mineralstoffe, die er selbst nicht herstellen kann. Eine gesunde Ernährung sorgt mit dafür, dass wir fit und belastbar sind.
Quelle: picture alliance / dpa
Als Kind soll man eigentlich jeden Tag zwischen einem und anderthalb Liter trinken - das einzuhalten, ist manchmal gar nicht so einfach. Wenn wir aber zu wenig trinken, wird unser Blut dicker und das Herz muss sich mehr anstrengen, es durch unseren Körper zu pumpen. Das schwächt das Immunsystem. Wenn es zu schwer ist, jeden Tag genug Wasser zu trinken, kann man auch ungesüßten Tee nehmen.
Quelle: colourbox
Durchschnittlich sollten Kinder zwischen neun und elf Stunden Schlaf pro Nacht bekommen. Denn gerade nachts erholt sich unser Körper und unser Immunsystem ist sehr aktiv. Deshalb fühlt man sich auch, wenn man krank ist, nach einem Schläfchen meist gleich etwas besser.
Wenn wir zu oft unter Stress stehen, leidet auch unser Körper darunter. Durch Stress schlägt zum Beispiel das Herz schneller - das ist auf Dauer nicht gesund und schwächt das Immunsystem zusätzlich.
Früher, in der Steinzeit, hatte Stress noch eine andere Funktion: Das dabei ausgeschüttete Hormon Adrenalin sorgte nämlich für eine erhöhte Alarmbereitschaft, die damals wichtig war, um zu überleben. Wenn den Menschen damals nämlich etwa ein gefährlicher Säbelzahntiger begegnete, mussten sie ganz schnell und hellwach entscheiden, ob sie fliehen oder kämpfen sollten.
Gegen Stress hilft es oft schon, darüber zu reden, sich Zeit für sich zu nehmen und einfach mal ein bisschen zu faulenzen.
Früher, in der Steinzeit, hatte Stress noch eine andere Funktion: Das dabei ausgeschüttete Hormon Adrenalin sorgte nämlich für eine erhöhte Alarmbereitschaft, die damals wichtig war, um zu überleben. Wenn den Menschen damals nämlich etwa ein gefährlicher Säbelzahntiger begegnete, mussten sie ganz schnell und hellwach entscheiden, ob sie fliehen oder kämpfen sollten.
Gegen Stress hilft es oft schon, darüber zu reden, sich Zeit für sich zu nehmen und einfach mal ein bisschen zu faulenzen.
Quelle: picture alliance / dpa
In Herbst und Winter ist es natürlich besonders wichtig, dass man sich warm genug anzieht. Wer immer friert, schwächt seine Abwehrkräfte. Am besten funktioniert der sogenannte "Zwiebellook". Dabei zieht man mehrere Kleidungsschichten übereinander an - so wie die verschiedenen Schichten einer Zwiebel!
Natürlich kann einen die Erkältung trotzdem erwischen, auch wenn man sich an die Experten-Tipps hält. Aber ein gesunder Körper übersteht Krankheiten oft schneller als ein geschwächter.
Diesen Text hat Katharina geschrieben.