Nicole Anyomi (Eintracht Frankfurt), Geraldine Reuteler (Eintracht Frankfurt) und Pia-Sophie Wolter (Eintracht Frankfurt) jubeln über das Tor zum 0:3.
Bundesliga der Frauen - 2023/24

Bundesliga der Frauen - 2023/24 - Frankfurt hängt Konkurrent Hoffenheim ab

Bundesliga der Frauen - 2023/24
Frankfurt hängt Konkurrent Hoffenheim ab
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Frankfurt hängt Konkurrent Hoffenheim ab

Frankfurt hat mit dem Sieg in Hoffenheim einen großen Schritt Richtung Champions-League-Teilnahme gemacht. Die Highlights der Partie mit Originalkommentar von Norbert Galeske.

Bundesliga der Frauen - 2023/24
Frankfurt hängt Konkurrent Hoffenheim ab
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Frankfurt hat mit dem Sieg in Hoffenheim einen großen Schritt Richtung Champions-League-Teilnahme gemacht. Die Highlights der Partie mit Originalkommentar von Norbert Galeske.

Das Duell um Platz drei entschieden die Frauen der Eintracht Frankfurt in Hoffenheim mit einem 3:1 (2:0) Sieg klar für sich. Das Tor von Pia-Sophie Wolter (17.) und der Doppelpack von Nicole Anyomi (35./47.) entschieden die Partie. Der Anschlusstreffer durch Vanessa Leimenstoll (90.+3) kam deutlich zu spät. Die Eintracht brachte sich mit diesem Sieg in die bessere Ausgangslage für die Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation.

Frankfurt insgesamt wacher

Die Anfangsphase der Partie gehörte den Frankfurterinnen. Bereits in der dritten Minute gelang Laura Freigang die erste Chance für die Eintracht. Sie scheiterte bei dem Schuss aus sieben Metern an Hoffenheims Keeperin Martina Tufeković. Nach einer glänzenden Kombination legte Freigang auf Wolter ab, die mit links ins rechte, untere Eck zur 1:0-Führung für die Hessinnen verwandelte (17.).
Hoffenheims Stürmerin Melissa Kössler verpasste mit ihrem Abschluss aus knapp 13 Metern den Ausgleich (25.). Die Frankfurterinnen wirkten bis dato wacher. In der 35. Minute erhöhte Eintracht-Stürmerin Anyomi nach einem Konter und der Vorlage von Freigang auf 2:0. Die Gastgeberinnen liefen nach dem zweiten Gegentreffer weiter hinterher und konnten keine richtige Chance erspielen. So ging es mit einer verdienten 2:0-Führung für die Eintracht in die Pause.  

Anschlusstreffer kommt zu spät

Auch nach dem Seitenwechsel setzte sich die Unsicherheit der Gastgeberinnen fort. Das nutzten die Frankfurterinnen aus. Bereits zwei Minuten nach wieder Wiederanpfiff erhöhte Anyomi mit ihrem zweiten Treffer auf 3:0 (47.). Bei den Hoffenheimerinnen mangelte es am schnellen Umschaltspiel, die Bemühungen wirkten eher zaghaft. Die Intensität seitens der Gäste aus Frankfurt schwächte zwar ab, trotzdem gelang Anyomi fast ihr drittes Tor. Tufeković verhinderte aber den nächsten Gegentreffer (61.).
Ein kleines Lebenszeichen kam erst nach dem dreifachen Wechsel auf Seiten der Hoffenheimerinnen. Jill Janssens schloss aus spitzem Winkel ab, traf jedoch nur die Latte (75.). Die Frankfurterinnen lösten die etwas aktivere Phase der Gastgeberinnen zunächst souverän. In der Nachspielzeit gelang den Gastgeberinnen doch noch der Anschlusstreffer. Vanessa Leimenstoll vollendete per Kopf zum 1:3 Endstand (90.+3). Trotz des späten Gegentreffers feierte die Frankfurterinnen einen deutlichen und wichtigen Sieg im Kampf um die internationalen Plätze.  
Die Aufstellungen:   
TSG Hoffenheim: Tufeković – Krumbiegel, Cazalla, Doorn, Lidner – Feldkamp, Harsch (61. Diehm), Hickelsberger (61. Janssens), Corley (61. Alber), Memeti (72. Leimenstoll) – Kössler (80. Billa) 
Trainer: Stephan Lerch 
Eintracht Frankfurt: Johannes – Wolter (87. Riesen), Doorsoun, Kleinherne, Hanshaw – Reuteler, Gräwe, Dunst (87. Acilkgöz), Freigang (74. Chiba) – Anyomi (80. Martinez), Prasnikar (87. Nachtigall) 
Trainer: Niko Arnautis  
Schiedsrichterin: Karoline Wacker (Backnang)