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    Was das Ergebnis des Zensus bedeutet

    • Der Zensus ist eine Art Volkszählung und hilft Politikerinnen und Politikern, Entscheidungen zu treffen.
    • Bei der Zählung kam heraus, dass in Deutschland deutlich weniger Menschen leben als erwartet.
    • Das hat Folgen für einige Orte in Deutschland.

    Wie viele Menschen leben eigentlich in Deutschland? Sollte da vielleicht mal jemand nachzählen? Gute Idee!

    Was der Zensus ist

    Alle zehn Jahre hilft der sogenannte Zensus dabei. Dafür werden ganz viele Daten darüber gesammelt, wer eigentlich alles in Deutschland lebt. Und die Menschen werden nicht einfach nur gezählt, sondern auch gefragt, wie sie hier so leben.

    Wozu der Zensus gebraucht wird

    Zu wissen, wie viele Menschen es in Deutschland gibt, wie und mit wem sie leben – das hilft zum Beispiel Politikerinnen und Politikern.

    Je mehr sie wissen, desto mehr wissen sie auch, was die Menschen brauchen – und was nicht. Denn Politikerinnen und Politiker müssen ja Entscheidungen darüber treffen, wie viele Kindergärten und Schulen an einem Ort benötigt werden zum Beispiel, oder an welchen Wohnorten neue Wohnhäuser gebaut werden müssten.

    Weniger Menschen als erwartet

    Beim Zensus kam jetzt heraus, dass in Deutschland 1,4 Millionen Menschen weniger leben als erwartet: 82.700.0000 sind es laut der Zählung.
    Zensus 2022
    Wer für den Zensus befragt wurde, musste viele unterschiedliche Fragen beantworten.
    Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder, 2022

    Welche Folgen das hat

    Und das hat Auswirkungen! Zum Einen darauf, wo und wie viele Wohnhäuser, Schulen und so weiter gebaut werden.
    Vor allem aber für einige Orte, an denen weniger Menschen leben als bisher gedacht.



    Aber was ist denn da los? Haben sich vor dem Zensus alle krass verzählt, oder warum sind in Deutschland so viel weniger Menschen als gedacht? Das erfahrt ihr im Video.