Pfingsten ist eines der wichtigsten Feste der Christen.
Freunde Jesu erzählten an Pfingsten plötzlich in vielen Sprachen von ihm.
An Pfingsten soll so die christliche Kirche entstanden sein.
Die Taube ist ein Symbol für den Heiligen Geist.
Quelle: dpa/Sebastian Gollnow
Klar, sonntags ist immer schulfrei - an Pfingsten ist aber auch montags keine Schule. Warum das so ist und was genau an Pfingstsonntag und Pfingstmontag gefeiert wird, wissen allerdings nicht so viele. Dabei ist Pfingsten neben Weihnachten und Ostern das wichtigste Kirchenfest der Christen.
Was an Pfingsten passiert sein soll
Das Wort Pfingsten kommt von dem griechischen Wort "pentekóste" und heißt "der 50. Tag". Die Bibel, das Heilige Buch der Christen, erzählt dazu folgende Geschichte: 50 Tage nachOstern, also nach dem Tod und der Auferstehung Jesu, hatten sich seine Freunde in Jerusalem getroffen. In der Stadt gab es ein großes Fest. Doch die Freunde trauten sich nicht auf die Straße. Sie hatten Angst vor den Soldaten, die Jesus gefangen und getötet hatten.
Die Freunde Jesu beteten zusammen. Auf einmal sahen sie ein feuriges Licht. In der Bibel steht: Der Heilige Geist, eine göttliche Kraft, sei zu ihnen gekommen - und zwar in Form von Feuerzungen. Nachdem das feurige Licht verschwunden war, konnten die Freunde plötzlich in allen möglichen Sprachen sprechen. Voller Mut gingen sie auf die Straße, um allen Menschen von Jesus und seinen Taten zu erzählen.
Warum Pfingsten der Geburtstag der Kirche ist
Seit diesem Pfingstwunder erzählten sich wohl immer mehr Menschen von Jesus. Deswegen bezeichnet man Pfingsten auch als Geburtstag der christlichen Kirche, also der Gemeinschaft der Christen. Denn die Aufgabe der christlichen Kirche ist es, an Jesus zu erinnern. Und weil es so ein wichtiges Fest für die Christen ist, wird es gleich an zwei Tagen gefeiert: Pfingstsonntag und -montag.
Was feiern Christen an Pfingsten, wie ist das Christentum entstanden und welche weiteren christlichen Feiertage gibt es? Das erfahrt ihr in dieser Sendung.