logo!: Moderne Sklaverei - das bedeutet es

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    Moderne Sklaverei?!

    • Sklaverei ist zwar abgeschafft, aber Menschen werden immer noch ausgebeutet.
    • Man nennt das auch "moderne Sklaverei".
    • Es gibt sie in vielen unterschiedlichen Bereichen, zum Beispiel bei der Produktion von Kleidung, Lebensmitteln oder Elektronik.

    Sklaven oder Sklavinnen, damit meint man ursprünglich Menschen, die keine Rechte haben. Sie "gehören" praktisch anderen Menschen und müssen für diese arbeiten. Die Geschichte der Sklaverei erfahrt ihr hier.
    Trotzdem werden viele Menschen heute noch ausgebeutet: Mit dem Begriff "moderne Sklaverei" meint man zum Beispiel Zwangsarbeit. Das heißt, Menschen werden zum Arbeiten gezwungen oder sie haben keine andere Wahl als zu arbeiten - oft für sehr wenig oder kein Geld. Davon betroffen sind vor allem Menschen in Not, die sich nicht wehren können, zum Beispiel sehr arme Menschen, Frauen oder Kinder.
    Kinderarbeit in Goldmine
    Von moderner Sklaverei sind auch Kinder betroffen.
    Quelle: imago

    Das hat moderne Sklaverei mit uns zu tun

    In Deutschland kaufen wir sogenannte "Risikoprodukte". Das sind Produkte, also Dinge, hinter denen Zwangsarbeit stecken könnte - bei denen also das Risiko sehr groß ist, dass es ganz oder teilweise von Menschen hergestellt wurde, die zur Arbeit gezwungen werden. Welche Dinge das sind, könnt ihr hier nachlesen:

    Das sind "Risikoprodukte"




    Wie ihr sehen könnt, hat moderne Sklaverei ziemlich viel mit uns und mit den Dingen zu tun, die wir im Alltag nutzen. Ganz auf die Produkte zu verzichten, das geht oft nicht. Aber: Trotzdem gibt es etwas, was ihr tun könnt, um moderne Sklaverei weniger zu unterstützen. So gehts:
    Ein Mädchen am Handy
    Alte Handys und anderer Elektroschrott
    Ein Mädchen beim Kleider Shopping
    Mode aus Zweitverwertung
    Eine Schokoladentafel
    Palmöl Früchte

    Behaltet eure Smartphones länger

    Hand aufs Herz: Man muss sich nicht jedes Jahr ein neues Handy kaufen. Stattdessen kann man es benutzen, bis es nicht mehr funktioniert. Das spart Rohstoffe und ist besser für die Umwelt.

    Quelle: AP/Kiichiro Sato


    Diesen Text haben Julia und Karola geschrieben.