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Deshalb sind Korallen bedroht
Der Klimawandel und die damit verbundene Erwärmung der Erde, die Fischerei und das ganze Plastik im Meer machen den Korallen ziemlich zu schaffen. Klappt die Kästchen aus und erfahrt, was die Probleme sind.
Quelle: reg torda/arc centre of excellence in coral reef studies/aap/epa/dpa
Durch die Klimaerwärmung wird auch das Meerwasser immer wärmer. Das kann manche Korallenarten ziemlich stressen. Deswegen stoßen sie die Algen ab, die auf ihnen leben und ihnen wichtige Nahrung liefern. Ohne diese Nahrung sterben die Korallen. Man sagt, die Korallen bleichen aus, weil am Schluss nur das tote, weiße, „ausgeblichene“ Skelett zurückbleibt. Oft sterben aber wegen der Klimaerwärmung auch zuerst die Algen ab. Dann sterben die Korallen mit.
Quelle: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa
Große Fischereischiffe ziehen oft riesige Schleppnetze über den Meeresboden und zerstören so Korallenriffe. Diese Netze können sich zum Beispiel in den Korallenriffen verfangen, Korallenstöcke abreißen und damit das Riff zerstören.
Quelle: ap
Dabei muss zwischen Makro- und Mikroplastik unterschieden werden. Zu Makroplastik zählen zum Beispiel Einkaufstüten oder Netze. Große Plastikteile können sich in den Korallenriffen verheddern und die einzelnen Korallen verletzen. Besonders gefährlich ist aber das Mikroplastik, das sind winzige Plastikteilchen, teilweise kaum sichtbar. Die Korallen können dieses Plastik verschlucken, weil sie die winzigen Teilchen mit Plankton verwechseln. So vergiften sie sich und werden entweder krank oder sterben sogar.
Diesen Text hat Felix geschrieben.