logo!: Foto des Monats September - illegaler Handel mit Geparden
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Foto des Monats September
Ein wenige Wochen altes, aus den Händen von Schmugglern gerettetes Gepardenbaby.
Quelle: Cheetah Conservation Fund / Soma
logo!-Zuschauerin Lotta (9) hat uns dieses Foto geschickt. Dazu schreibt sie:
Das Bild macht mich sehr traurig, wenn ich dazu in dem Bericht lese, dass Gepardenbabys geschmuggelt werden. […] Die Schmuggler verkaufen die Gepardenbabys an reiche Leute. Dort werden sie gezähmt und zum Beispiel an Leinen spazieren geführt. […] Ich finde, die Gepardenbabys hätten ein schöneres Leben in der Natur verdient.
„
Lotta
Geparden - eine bedrohte Tierart
Auf dem Foto sieht man ein wenige Wochen altes Gepardenbaby. Es konnte den Wildtierschmugglern abgenommen werden und wird in einer Auffangstation in Somaliland in Ostafrika versorgt. Das Gepardenbaby auf dem Bild wurde also gerettet, doch andere haben nicht so viel Glück: Geschätzt 300 Gepardenbabys werden jedes Jahr von Wilderern gefangen und verkauft.
Der Handel mit Geparden ist eigentlich streng verboten. Vor allem in sehr armen Regionen in Ostafrika sehen Menschen das aber als Möglichkeit, viel Geld zu verdienen. Sie fangen die kleinen Raubkatzen und verkaufen sie zum Beispiel an Menschen, die sie als Haustier halten wollen. Manche der gefangenen Tiere sterben beim Transport. Und auch die Gefangenschaft macht viele der Geparden krank.
Der Handel mit ihnen ist also eine große Bedrohung für die Art. Weltweit leben nur noch knapp 7.000 Geparden in freier Wildbahn, sie gelten als gefährdet.
Mehr zum Thema Wildtierschmuggel erfahrt ihr im Video: