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Die Kinder von Lügde
Ein Leben lang
- UT6
Die jüngsten Opfer waren zur Tatzeit vier und fünf Jahre alt. Sie haben Schwierigkeiten, Gut und Böse voneinander zu unterscheiden. Und Angst davor, dass die Täter aus dem Gefängnis ausbrechen.
Die Kinder von Lügde
Ein Leben lang
- True Crime
- Dokumentation
- fesselnd
- UT6
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Die jüngsten Opfer waren zur Tatzeit vier und fünf Jahre alt. Sie haben Schwierigkeiten, Gut und Böse voneinander zu unterscheiden. Und Angst davor, dass die Täter aus dem Gefängnis ausbrechen.
Beim Prozess kommen weitere Details aus dem Leben von Andreas V. ans Licht. Welches Versagen jenseits von Behörden und Strafverfolgung hat zu den Taten geführt? Und was bedeutet es, wenn die eigene Kindheit von sexualisierter Gewalt geprägt ist?
Gefängnisstrafe - doch die Narben bleiben
5. September 2019. Das Landgericht Detmold fällt das Urteil für Andreas V. und seinen Mittäter Mario S.: 13 und zwölf Jahre Gefängnis mit anschließender Sicherungsverwahrung für die Männer, die über viele Jahre systematisch 32 Kinder missbraucht haben. 400 Taten sind amtsbekannt, vermutlich waren es weit mehr. Für die Richterin stellt sich eine weitere Frage, die sie an die Beobachter im Saal richtet:
Die jüngsten Opfer waren zur Tatzeit vier und fünf Jahre alt - so klein, dass sie das Geschehen gar nicht einordnen konnten. Nachts träumen manche Kinder von Killer-Clowns. Sie haben Schwierigkeiten, Gut und Böse voneinander zu unterscheiden. Ihre Leistungen in der Schule sacken ab. Am meisten Angst haben sie aber davor, dass die Täter aus dem Gefängnis ausbrechen und ihren Familien etwas antun könnten.
Massives Behördenversagen mit verheerenden Folgen
Die Doku-Serie "Die Kinder von Lügde – Alle haben weggesehen" versucht, in vier Folgen herauszufinden, wie es möglich war, dass so viele Menschen weggesehen haben: auf dem Campingplatz, im Ort, bei den Jugendämtern, bei der Polizei.